2006 war das Sommermärchen – 2016 wird das Lügenmärchen

Zur Einstimmung:
Einst blühten deutsche Landschaften und keiner nahm es wahr.
Dann versprach man uns blühende Landschaften
und wir bekamen verkohlte Äcker.

Was waren das für Zeiten, als 2006 die Deutschen fahnenschwingend sich ganz nationalistisch gaben. Egal welchen Geschlechts und welcher Geschlechtsidentität sie waren, lagen sie sich in den Armen und feierten.WM-2488 Jetzt, 10 Jahre danach erfahren wir, dass das Sommermärchen nur inszeniert war – der Zuschlag für die WM in Deutschland einem prallgefüllten Geldkoffer geschuldet war. So sind sie nun mal, die Staatsfeierlichkeiten. Bestens geplant und instrumentalisiert. Warum sollte Fußball, des Volkes liebster Sport, nicht auch in den Rang einer Staatsfeierlichkeit erhoben werden?

Warum sollte man sich nicht auch an den ganzen anderen staatlichen GutMensch-Programmen erfreuen, so wie einst 2006? Sind es mittlerweile einfach zu viele Staatsfeierlichkeiten, denen wir uns hingeben dürfen? Aber, so könnte man dagegenhalten, die deutschen StaatsBürge® wünschen es sich doch nicht anders! So muss der Staat den Adrenalinpegel der Bevölkerung hochhalten – ob nun per gemeinschaftlicher Geldverbrennung via ESM in Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Irland oder sonstwo. Oder die unzähligen Gastgeschenke, ob es nun die bedingungslosen Transferzahlungen an die Türkei sind – legitimiert durch Gastarbeitergesetze aus einer Zeit, in dem mehr gearbeitet als gefeiert wurde – oder Entwicklungshilfe für die Länder, die das Staatsfeiern im großen Stil erst noch lernen müssen. Ein Groß-i-vent jagt das nächste und so dürften auch die Reinigungskräfte – die nach einem Großereignis die Straßen wieder säubern dürfen – auch ihre Arbeit bei dem aktuellen Flüchtlings-Event stoisch verrichten, wenn sich der Rauch verzogen hat.

Zurück bleiben dann die Erinnerungen.

Ob diese Erinnerungen uns später tatsächlich die positiven Eindrücke aus der Zeit ins Gedächtnis zurückrufen, oder doch eher die negativen, hängt auch mit den noch ausstehenden Enthüllungen zusammen. Kommt es dann, wie jüngst beim Sommermärchen zur (Er-)Kenntnis, dass hier bestochen, gelogen und betrogen wurde, so wird die blütenreine Weste nunmehr schmutzig (Anti-Klementinen-Effekt). Die Erinnerungen an 2006 wird schal bis bitter. Bei den aktuellen Staatsfeierlichkeiten mag so gar nicht mehr die Feierlaune aufkommen. Mann und Frau liegen sich nicht mehr in den Armen wie noch anno 2006 – keiner traut sich die Deutschland-Fähnchen in den Wind zu halten, bläst einem ansonsten der Sturm der Entrüstung entgegen. Eine Frage nach dem Warum wird nicht beantwortet, sondern politisch korrekt abgekanzelt. Diskurs findet nicht mehr statt. Es gibt nur noch links oder rechts – gut oder böse, aber nichts gemeinsames mehr. So haben sich die Zeiten geändert! Bereits heute scheinen die unabänderlichen Zeichen der Zeit wie zementiert: 2016 wird das Lügenmärchen und wir sind mitten drin!

Was tun? Guter Rat muss nicht teuer sein!

2016 ist bereits heute Geschichte, auch wenn diese noch nicht fest geschrieben steht. Für die zukünftigen Jahre jedoch bietet es sich an, eine andere Geschichtserzählung zu betreiben: die der Gemeinsamkeiten, Transparenz und Offenheit. Haben wir doch alles schon – werden einige entgegnen. Und in der Tat, für ein paar wenige ist das heute schon so. Wenn allerdings dieses Privileg nur einigen wenigen zukommt, muss es auf der anderen Seite viele geben, die davon nicht profitieren – die ausgegrenzt werden, belogen werden, vernebelt werden, was das Zeug hält. Daher ist der erste Schritt weg mit den Nebelmaschinen und hin zur Klarsicht. Daher auch unsere Initiative zur Kündigung des Rundfunkstaatsvertrages, die Sie hier mitzeichnen können.

GEZ Beitragsservice Zeichen setzen Petition RStV-072dpi

Ist die Nebelmaschine der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten erst einmal aufgeklärt und trägt dazu bei, dass die Bevölkerung sich über das Medium bilden kann, muss ebenso zur Debatte gebracht werden, welches Bildungsziel wir zukünftig verfolgen wollen, denn die Sackgasse, in der wir uns derzeit befinden, endet unwiderruflich irgendwann vor einer Mauer. Drehen wir nicht rechtzeitig um, oder bremsen zumindest rechtzeitig ab, sind bleibende Schäden nicht ausgeschlossen.

Zur weiteren Behandlung fragen Sie dann am besten ihren Arzt oder Apotheker, solang Sie sich die Beitragszahlungen noch leisten können. Ansonsten sind sie gut beraten sich heute bereits schlau zu machen, welche Heilkräuter wirken und wo diese noch wachsen. Schöner wäre es jedoch, wenn nicht jeder an sich selbst denkt, sondern wir gemeinsam schaffen, statt gemeinsam einsam zu raffen.

Es wäre jetzt – und genau JETZT – die rechte Zeit etwas zu tun, damit das Lügenmärchen 2016 nicht zur „Daily-Soap“ degeneriert, die alltäglich serviert wird.

Glatte Worte und schmeichelnde Mienen
vereinen sich selten mit einem anständigen Charakter.

(Konfuzius)

StaatsZeuge
Über StaatsZeuge 41 Artikel
Als StaatsZeuge habe ich das Schwert zur Feder gemacht und bezeuge fortan den Untergang des Staates. Gleichwohl verstehe ich mich auch als ErZeuger eines neuen Staates, sobald das Volk fähig ist, sich von seinen Fesseln zu befreien. Dabei bin ich keine gespaltene, sondern eine multiple Persönlichkeit. Team- und Patchwork ist das Wesen meiner UN-Taten.

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