Generation-Wellcome: Antanz-App trifft Pepper-Men

koelle-a-haalf-neue-benimmregeln-per-verkehrszeichen-henriette-Reker-verordnet-die-Armlaenge-Abstand-qpressDie Empörung um die Ereignisse der Silvesternacht – sei sie nun echt oder gespielt – legt sich so langsam und weicht den harten Fakten. Anlass genug, auch für die StaatsZeugen die Vorkommnisse jener Nacht einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und ergänzende Präventivmaßnahmen in den Ring zu werfen. Wollte man den Jahreswechsel relativ schnell vergessen machen, so kam es bedauerlicherweise durch zu viele freie Publikationen zum Gegenteil, einer erhöhten Aufmerksamkeit, die den aktuellen Diskussionsbedarf befeuerte.

Waren die Fakten am Anfang noch spärlich und jede Fraktion bemüht, ihr eigenes Süppchen aus dieser Silvesterknallerei zu kochen, so zeigt die aktuelle Lage ein klares Bild. Köln steht zwar weiterhin mit über 300 Strafanzeigen an vorderster Front, beileibe jedoch nicht alleine. Unzählig die Städte, welche ähnliche Erfahrungen machen durften und damit im wesentlichen die Bürgerinnen in dieser ach so heilen Welt!

Wir wollen nicht weiter auf die völlig überforderte Polizei in Köln, genauer gesagt deren leitender Beamte, eingehen, die auch in den Tagen darauf nicht ansatzweise mehr wussten, wer die Täter und wer die Opfer sind. Dank des umfangreichen Videomaterials (alleine vom Kölner Hauptbahnhof hatten die Beamten 80 Kameras auszuwerten) kommen nun immer mehr Fakten ans Licht. Eine vorposaunte Wahrheit scheint zu sein, dass nur mehr Kameras die Taten verhindern können – so zumindest die monolithische Denkweise der Politik. Idealerweise trägt jede Frau ab sofort eine 360°-Rundum-Bodycam – aber das wäre ja entgegen den Vorschlägen der Kölner Oberbürgermeisterin, Frau Reker: ein Vorschlag, der wirksam wäre und daher politisch kaum durchsetzbar. Auch wäre der private Gebrauch solcher Kameras natürlich nicht mit unseren Datenschutzbestimmungen vereinbar, denn schnüffeln darf nur der Staat.

Schaut man sich den präventiven Armlängenabstand der Frau Reker etwas genauer an, so findet man bereits ein anschauliches Beispiel aus São Paulo, bei dem diese kulturelle Regel einigen Europäern bereits Kopf und Kragen gekostet hat [1]. Auch scheint dieser Vorschlag nicht besonders massentauglich zu sein, sondern eher für das kultivierte  Pepper Men Pfeffer Roller Anti-Tanzspirant Migrations-Korrektor Mummu ProtectGespräch, bei dem man sich in die Augen schauen kann. Hängt der Antänzer einem bereits um den Hals, ist es zu spät. Daher unser Vorschlag für die Aufrüstung der Handtasche: der Pfefferroller „Pepper-Men“.

Nicht, dass das Pfefferspray damit überholt wäre, nein ganz im Gegenteil – ist es doch derzeit der Verkaufsschlager Nr. 1! Vielmehr geht es um die Gebrauchstauglichkeit und hier hat der Pfefferroller glasklare Vorteile. Die Bedienung ist durch den Deoroller allseits bekannt. Verwechslungsgefahren wie beim Spray, sich damit selbst zu besprühen, sind bauartbedingt unmöglich. Ebenfalls fehlt das klimaschädliche Treibhausgas, ein bei GutMenschen nicht zu übersehendes Detail, denn sonst fühlt man sich nach dem Einsatz auch noch moralisch nackt und schuldig! Darüber hinaus sind selektive und gezielte Einsätze mit dem Pfefferroller, unter beengten Nahkampfverhältnissen erheblich sicherer. Die Liste der Vorzüge ließe sich endlos erweitern, entscheidend ist jedoch die baldige Verfügbarkeit des Produkts am Markt. Lauert doch bereits das nächste Großereignis: die närrische Fastnachts- und Karnevalszeit auf erweiterte Multikult-Äktschn! Es ist also an der Zeit, die wirksamsten Gegenmaßnahmen einzuleiten. Vielleicht findet sich gar ein Sponsor (Gewürzfabrikant*innen bevorzugt), sodass zumindest für diejenigen Weiblichkeiten, die nicht im Burka-Vollkostüm den Rosenmontagsumzügen beiwohnen wollen, ein entsprechendes Wirkmittel zu ihrer verstärkten Sicherheit besitzen!?

Eines jedoch lehrt die Geschichte um die Ereignisse der Silvesternacht 2015/2016. Unsere Neubürger verstehen es, sich gut zu organisieren, was man ihnen übrigens als integrativen Pluspunkt hoch anrechnen sollte! Scheint das urdeutsche Motto: „Hannemann, geh du voran!“ nicht teil der Willkommenskultur geworden zu sein, sind doch ausreichend viele der Flashmob-Aufforderung gefolgt, damit ist deren Gemeinsinn bewiesen statt der bei uns vorherrschende Ego-Trip. Auch wenn es derzeit nur die 0,01% der Flüchtlinge gewesen sein mögen, so haben diese Hundertschaften zumindest die nötige technische Grundlage geschaffen, dass weitere Interessenten, mit einem Smartphone ausgestattet, zeitnah aktiv werden können (Antanz-App inklusive). Dank der Ortungsfunktion neuerer Handygenerationen dürfte es der Polizei in Zukunft leicht möglich sein, ihre Kräfte wirksamer zu steuern, um dem Flashmob schneller zu begegnen. Lässt man die „Einzelfälle“ noch etwas länger an der langen Leine (an)tanzen, wird bald jeder Flüchtling mit einem passend ortbaren Smartphone ausgerüstet sein. Was jedoch auch dazu führen kann, dass die Politik mehr und mehr in Erklärungsnot kommt, wieso diese nichts gegen die Übergriffe unternimmt, außer nette Phrasen zu schweigen, wissen sie doch allzeit bescheid, wo sich ihre „Kundschaft“ aufhält. Das allerdings ist ein Betätigungsfeld ganz anderen Ausmaßes und will ein andermal durchleuchtet werden…


 

[1]:

„In einem Reitklub von São Paulo passiertes, dass von einer dort befindlichen Terrasse, die nur über ein niedriges Geländerverfügt, immer wieder Personen hinunterfallen und sich dabei schwer verletzen.Ein Anthropologe soll der Sache nachgegangen sein und kam zu einem Resultat,dass es in verschiedenen Kulturen verschiedene Regeln gibt, wie der Abstand zu sein hätte, wenn zwei Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Der „richtige“ Abstand bei einem Gespräch in Nordamerika ist die Armlänge. In Südamerika (und Mitteleuropa) ist der „richtige“ Abstand geringer als eine Armlänge. Ein Nordamerikaner und ein Brasilianer kommen auf der Terrasse ins Gespräch. Der Nordamerikaner stellt den „richtigen“ Abstand her, eine Armlänge, der Südamerikaner stellt darauf hin den „richtigen“ Abstand her, er rückt auf. Der Nordamerikaner rückt zurückund stellt damit wieder den „richtigen“ Abstand her, der Südamerikaner rückt auf und stellt damit wieder den „richtigen“ Abstand her. Der Nordamerikaner rückt zurück und stellt damit wieder den „richtigen“ Abstand her, der Südamerikaner rückt auf und stellt damit wieder den „richtigen“ Abstand her. … , der Nordamerikaner rückt zurück, um den „richtigen“ Abstand herzustellen und fällt schließlich rücklingsüber das zu niedrige Geländer.
Tiefenpsychologisch betrachtet würde dieDiagnose gestellt, der Nordamerikaner folge seinem Todestrieb. Wir sehen jedoch, dass es das Beharren und Insistieren auf den „richtigen“ Abstand in der Interaktion der beiden Gesprächspartner ist, dass schließlich dazu führt, dass der Nordamerikaner die Terrasse herunterfällt.“

wiedergegeben nach Paul Watzlawick: „Vom vermeintlichen Sinn des Unsinns“

StaatsZeuge
Über StaatsZeuge 41 Artikel
Als StaatsZeuge habe ich das Schwert zur Feder gemacht und bezeuge fortan den Untergang des Staates. Gleichwohl verstehe ich mich auch als ErZeuger eines neuen Staates, sobald das Volk fähig ist, sich von seinen Fesseln zu befreien. Dabei bin ich keine gespaltene, sondern eine multiple Persönlichkeit. Team- und Patchwork ist das Wesen meiner UN-Taten.

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